Auch Ihrem Arzt ist bewusst, dass die meisten Menschen Hemmungen haben, über so ein heikles Thema wie häufigen Harndrang oder Inkontinenz zu sprechen. Er hat schon viele solche Gespräche geführt. Genau deshalb ist er der richtige Ansprechpartner. Vertrauen Sie ihm Ihr Problem an und er wird Sie kompetent und professionell beraten.
Bevor Ihr Arzt Sie untersucht, wird er Ihnen meist einige Fragen stellen, die ihm helfen, sein weiteres Vorgehen in die richtige Richtung zu lenken. Seien Sie ehrlich und beantworten Sie die Fragen so genau wie möglich. Machen Sie sich vor dem Termin ein paar Notizen zu Ihren "Toilettengewohnheiten".
Mögliche Fragen Ihres Arztes könnten sein:
- Verspüren Sie häufigen Harndrang?
- Wie oft müssen Sie täglich die Toilette aufsuchen?
- Wachen Sie nachts auf, weil Sie zur Toilette müssen?
- Müssen Sie bei Harndrang sofort zur Toilette, oder wie viele Minuten haben Sie Zeit?
- Verlieren Sie auf dem Weg zur Toilette bereits Harn?
- Seit wann verlieren Sie ungewollt Harn?
- Wie oft verlieren Sie durchschnittlich pro Woche Harn?
- Wie viel Harn verlieren Sie etwa?
- In welchen Situationen verlieren Sie Harn?
Er wird Sie auch zu möglichen Ursachen einer Überaktiven Blase befragen, u.a. zu neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose), Harnwegsinfekten, Geburten, Unterleibsoperationen, sowie zu den Medikamenten, die Sie einnehmen.
Nutzen Sie auch die Gelegenheit, selber Fragen zu stellen.
Mögliche Fragen an Ihren Arzt könnten sein:
Bereiten Sie sich bereits vor dem Gespräch darauf vor. Überlegen Sie sich mögliche Antworten und wichtige Fragen, die Sie stellen möchten. Diese Checkliste hilft Ihnen dabei.